Heute haben wir in einem kleinen Dorf Fallen aufgestellt. Die Besitzerin des Gasthauses kümmert sich liebevoll um die Katzen hinter ihrem Haus und kontrolliert die Fallen regelmäßig.
Dann kam der Anruf: „Eine Katze ist in der Falle.“
Wir konnten nicht sofort losfahren und haben das auch ehrlich gesagt.
Im Hintergrund hörten wir einen Gast sagen:
„Die schaffen es nicht mal, die Katze abzuholen.“
Wisst ihr was?
Genau solche Aussagen zeigen, wie wenig manche Menschen über Tierschutz wissen.
Wir sitzen nicht den ganzen Tag herum und warten auf Anrufe. Wir sind keine bezahlte Einsatztruppe und kein 24-Stunden-Notdienst. Wir machen das alles ehrenamtlich – neben einem ganz normalen Beruf, unseren Familien, unseren eigenen Tieren und unserem Privatleben.
Trotzdem fahren wir nach Feierabend los. Trotzdem stehen wir nachts auf. Trotzdem investieren wir unzählige Stunden, oft auf eigene Kosten, damit Tieren geholfen wird.
Anstatt dumme Sprüche zu klopfen, könnte man sich auch einmal fragen, warum Menschen ihre Freizeit opfern müssen, weil sich sonst kaum jemand verantwortlich fühlt.
Bevor also das nächste Mal jemand meint, urteilen zu müssen, sollte er sich fragen:
Wann hast du das letzte Mal deine Arbeit stehen gelassen, dein eigenes Leben hintenangestellt und bist kostenlos losgefahren, um einem fremden Tier zu helfen?
Wir geben jeden Tag unser Bestes. Das erwarten wir nicht von jedem. Aber ein bisschen Respekt für Menschen, die ihre Freizeit und ihr Herzblut für den Tierschutz opfern, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Und daher können wir nur wieder DANKE sagen, an alle, die uns immer so tatkräftig unterstützen!
Danke dass es euch gibt!

