Unser Jahr?
Sagen wir es so: Wir hatten schon entspanntere Hobbys. ![]()
Viele Kitten. Sehr viele Kitten.
Und leider nicht nur die Sorte „süss, gesund und rundum unkompliziert“.
Es gab Schnupfen, Infektionen, komplizierte Fälle, deformierte Beine, kleine Körper mit grossen Baustellen – und leider auch Kitten, bei denen wir irgendwann akzeptieren mussten, dass wir sie nicht retten können. ![]()
Manche mussten erlöst werden.
Das sind die Geschichten, die man auf Facebook nicht so gerne erzählt. Die, bei denen es kein Happy End und kein hübsches Foto gibt. Aber auch das ist Tierschutz.
Und unsere Zahlen?
Die werden dieses Jahr die Zahlen vom letzten Jahr leider übertreffen.
Juhu. ![]()
Also… nein. Eigentlich überhaupt nicht.
Denn hinter jeder Zahl steckt eine Katze.
Und hinter jeder Katze steckt Arbeit, Zeit, Tierarzt, Medikamente, Fahrerei, Pflege – und meistens eine Rechnung, die sich erstaunlich schnell von „das geht schon“ zu „ähm… okay…“ entwickelt. ![]()
Wir fangen ein.
Wir kastrieren.
Wir schleppen Katzen zum Tierarzt.
Wir päppeln.
Wir schienen kleine Beinchen.
Wir versorgen kranke Katzen.
Wir suchen Pflegestellen.
Wir versuchen, nachts nicht bei jeder Nachricht vom Tierarzt sofort Herzrasen zu bekommen.
Und zwischendurch fragen wir uns durchaus:
„Warum machen wir das eigentlich?“
Die Antwort sitzt dann meistens irgendwo in einer Transportbox, schnurrt, sabbert uns auf die Hose oder pinkelt aus Protest auf unsere Decke. ![]()
Also machen wir weiter.
Nicht, weil Tierschutz immer schön ist.
Nicht, weil es immer funktioniert.
Und ganz sicher nicht, weil wir irgendwann damit reich werden. ![]()
Sondern weil Wegschauen keine Option ist.
Welttierschutztag bedeutet für uns deshalb nicht nur süsse Katzenbilder und schöne Worte.
Tierschutz ist dreckig, teuer, anstrengend, emotional – und manchmal verdammt traurig.
Aber manchmal bedeutet Tierschutz eben auch:
Eine kleine Katze bekommt eine zweite Chance.
Eine verwilderte Katze wird kastriert und darf zurück an ihren Platz.
Eine kranke Katze bekommt die Behandlung, die sie braucht.
Und irgendwo dazwischen gibt es diesen einen Moment, in dem man denkt:
Okay. Genau deshalb. ![]()
![]()
Danke an alle, die unseren ganz normalen Tierschutz-Wahnsinn mittragen – mit Spenden, Pflegestellen, Fahrdiensten, Futter, Zeit, offenen Türen und ganz viel Geduld.
Wir werden sie vermutlich auch dieses Jahr wieder brauchen.
Unsere Kasse übrigens auch. ![]()
Euer Franciscus-Cats-Team
